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Start und Ziel ist immer der Bahnhof in Lengenfeld unterm Stein.
Einige wichtige Informationen vorab.
Abfahrtszeiten sind ab 9:00 Uhr und
ab 13:30 Uhr.
Die Draisinen können Sie zwischen 9:00 und
9:30 Uhr sowie zwischen
13:30 und 14:00
Uhr in Empfang nehmen. Auf Anfrage sind auch Fahrten
außerhalb dieser Zeiten möglich.
Für die Abendfahrten, von Juni bis Ende August, ist die Abfahrtzeit
um 18.00 Uhr. Für die Abendfahrt
erhalten Sie 15% Nachlass.
Sie schließen für die Dauer der Fahrt einen Mietvertrag ab. Nach
einer kurzen Einweisung können Sie bereits starten.
Für die Rückfahrt ist unbedingt folgendes zu beachten:
Ab 12:00 bzw. 16:30 Uhr müssen Sie die
Draisinen wenden und zum Ausgangspunkt zurückfahren,
egal wo Sie sich gerade auf der Strecke befinden. Die Fahrtzeit
beträgt max. 4 Stunden.
Überholen: Sollte jemand vor Ihnen wirklich extrem
langsamer sein, dann warten Sie bitte bis zur nächsten Haltestelle
und helfen Ihren Vordermann beim Herausnehmen und auch wieder beim Zurücksetzen der Draisinen. Bitte tauschen
Sie nicht die Fahrzeuge.
Nun geht es los.
Denken Sie daran es geht bergauf und Sie haben
Zeit. Sie müssen nicht die ganze Strecke schaffen.
Das Erlebnis ist das Ziel. Genießen Sie die Landschaft und die einmaligen Bauwerke, die
vor 130 Jahren errichtet wurden. Teilen Sie sich ihre Kräfte
ein.
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Die Fahrt mit der Fahrraddraisine beginnt am
Bahnhof in Lengenfeld unterm Stein. Dort werden sie vom Personal
eingewiesen. Zur Zeit stehen ihnen 30 Draisinen zur Verfügung. |
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Nach ca. 300 m befahren Sie das 244 m lange und 24 m hohe
Lengenfelder Viadukt. Der Blick schweift in das lange Tal der
Frieda. Die Fahrt geht hufeisenförmig um das Dorf. Die Aussicht hier: man muss
sie erlebt
haben! |
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Vorbei geht die Fahrt am barocken Schloss
Bischofstein, einer Pflegeeinrichtung. In diesem alten Schloss wohnte
viele Jahre die Schriftstellerin Beate Bonus, die beste Freundin der großen Käthe Kollwitz,
die selbst auch einige Male hier
gewohnt hatte. Die Grundschule und das Gymnasium tragen ihren Namen. |

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Die Fahrt geht weiter zum 288 m langen
Entenbergtunnel, den ersten der Tunnelkette. Dort ist ein Grillplatz eingerichtet. Bei Kilometer 25,8 erreichen
Sie den
Haltepunkt Großbartloff. |
In Abständen von ca. 2 km sind Haltestellen eingerichtet,
an denen
Sie verschnaufen und sich stärken können. Zum Heiligenbergtunnel
(198m), am ehemaligen Haltepunkt Großbartloff gelegen, sind es weitere
3 km. Die Bahnstrecke windet sich durch die Landschaft. Schneisen
wurden geschlagen und bis zu 30 m hohe Dämme aufgeschüttet.
Der nächste Halt, Rottenbach, liegt unmittelbar vor dem 343 m langen
Mühlberg II Tunnel.
Weiter geht es entlang ehemaliger Holzrückewege zum
Haltepunkt Effelder. Noch einmal durch einen Tunnel, Mühlberg I 155
m lang, und Sie kommen zur Haltestelle Luttergrund. |
 Tief im Tal hört
man die Lutter rauschen. Noch 1,5 km und Ihnen steht der vorläufige
Höhepunkt der Erlebnis Draisine bevor. Am Haltepunkt Hübental können
Sie nochmals Kraft tanken und die Ruhe in dieser Idylle genießen.
Immerhin haben Sie einen |
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Ca. 500 m nach dem Haltepunkt erreichen Sie nun das imposante
Westportal des Küllstedter Tunnel. Mit einer Länge 1530 m ist er der
längste Tunnel auf dieser Strecke. Während seiner Bauzeit von 1876 -
1879 war er einer der längsten Tunnel Europas. Geben Sie acht, in
der Mitte der Röhre ist es stockrabennacht. Dank der Beleuchtung an
den Draisinen findet jedoch jeder Reisende sein Ziel... das Licht am
Ende des Tunnels! |
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Bei km 18 erreichen Sie den Bahnhof Küllstedt. Dort
ist die diesjährige Endstation der Draisinenstrecke. Immerhin haben
sie einen Höhenunterschied von 124 m hinter sich. |
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Die Draisinen sind gewendet und jetzt geht es bequem zurück ins Tal
zum Ausgangspunkt. Hier wartet der Bahnhofsimbiss auf die
erschöpften Fahrgäste. |