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Die Kanonenbahn |
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Im Obereichsfeld - einer Region in Nordthüringen -
westlich von Mühlhausen - in den romantischen Tälern der Frieda und Lutter,
schlängelt sich wohl einer der imposantesten Eisenbahnlinien
Deutschlands durch Berge und Täler. Von Dingelstädt bis Frieda durchfuhr
die Bahn einst 6 Tunnel und überquerte 4 Viadukte insbesondere das
einmalige, den ganzen Ort Lengenfeld unterm Stein überspannende Viadukt.
 BAHNHÖFE UND KUNSTBAUTEN
- Der Bahnhof Dingelstädt (km 10,68), zur Streckeneinweihung am 15.
Mai 1880 eröffnet, war mit 5 Gleisen ausgestattet. Am 4. August 1996
wurde der Personenverkehr zwischen Leinefelde und Dingelstädt
eingestellt.
- Am 1. Dezember 1903 erhält Kefferhausen
einen Haltepunkt. Bei Kilometer 12,68 steht das eingeschossige
Fachwerkgebäude.
- Die Unstrutbrücke bei Kefferhausen: 53 lang und 26 m hoch, 3
Öffnungen zu je 13 m Spannweite
- Im Bahnhofsbereich Küllstedt (km 17,10), eingerichtet 1880,
befanden sich 8 Gleise und für kurze Zeit eine Drehscheibe. Am 29. Mai
1994 wurde der Personenverkehr zwischen Dingelstädt und Küllstedt
eingestellt.
- Die Gießebrücke bei Büttstedt: 39 m lang und 17,5 m hoch, am
6.April 1945 gesprengt und am 31.12.1945 als Notbrücke wieder
befahrbar.
- Der Küllstedter Tunnel mit 1530 m Länge war zur Bauzeit der
drittlängste Tunnel des Deutschen Reiches. Er liegt an der Wasserscheide zwischen Elbe
und Weser. Auffällig sind die reich geschmückten Portale.

- Der Mühlenberg I - Tunnel mit 155 m Länge ist der kürzeste der 6
Tunnel.
- Der Haltepunkt Effelder (km 23,85) wurde am 1. Dezember 1905
eingerichtet. Am 21. November 1990 wurde das Empfangsgebäude leider durch
einen Brand zerstört und ist nicht mehr erhalten.
- Es folgt der Mühlenberg II - Tunnel mit 343 m Länge.
- Mit einer Krümmung von 400 m und einer Länge von 198 m reiht
sich der Heiligenbergtunnel an.
- Schon früh, am 1. Dezember 1894, wurde der Haltepunkt Großbartloff
(km 25,85) eröffnet.
- Der Entenbergtunnel, 288 m lang, wurde 1915 um 7 m verlängert.
- Bemerkenswertestes Bauwerk deutscher Ingenieurbaukunst ist das
Lengenfelder Viadukt. Mit 244 m Länge, 24 m Höhe und 8 Öffnungen
überspannt es das Dorf Lengenfeld unterm Stein.

- Der jetzige Bahnhof Lengenfeld unterm Stein (km 31,35 ) wurde am
16. Dezember 1908 eröffnet.
- Am Bahnhof Geismar (km 34,66) waren 4 Gleise eingerichtet. Der
letzte Zug fuhr von hier am 31. Dezember 1992.
- Das Friedaviadukt 26 m hoch und 99 m lang, zwischen Großtöpfer und
Frieda, wurde am 3. April 1945 gesprengt.
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Der Dachsbergtunnel, 1066 m lang, wurde in den
achtziger Jahren verschlossen. Jedoch zieren die Tunnelportale noch
diesen aufwendigen Bau.
Durch eine Fahrt mit unseren
Draisinen tragen Sie dazu bei,
dass das Denkmal der Kanonenbahn langfristig erhalten werden kann.
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